Stolpersteine in Minden
Nach langer Vorbereitungszeit ist unser Projekt "Stolpersteine" nun auf den Weg gebracht.
Der Kulturausschuss und der Rat der Stadt Minden haben es einhellig begrüßt und wollen es ideell fördern und unterstützen. Auf finanzielle Hilfe der Stadt haben wir bewusst verzichtet, um deutlich zu machen, dass es sich hierbei um ein Zeichen bürgerschaftlichen Engagements handelt. Wir werden die Stolpersteine ausschließlich über
Spenden finanzieren. Ideelle Unterstützung erhalten wir auch durch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Jüdische Kultusgemeinde.
Im November 2005 wird der Kölner Künstler Gunter Demnig die ersten Stolpersteine in Minden verlegen, und zwar vor den ehemaligen Wohnhäusern von Menschen, die unter der Nazidiktatur ermordet wurden: Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Euthanasieopfer, politisch und religiös Verfolgte. So wird am Ende ein Pfad der Mahnung
und der Erinnerung an frühere Nachbarn entstehen.
Eine Arbeitsgruppe aus 15 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern recherchiert die Namen und Wohnungen der Opfer.
Verantwortlich und gleichzeitig Ansprechpartner für das Projekt sind Sabine Schulz und Hans Langescheid von der friwo.
Wir wenden uns an die Öffentlichkeit mit der Bitte um Unterstützung:
- durch Nennung von Namen und früheren Adressen von Mindener Bürgerinnen und Bürgern, die unter dem Naziregime ermordet wurden
- durch Übernahme von Patenschaften für die Stolpersteine (95,- € je Stein)
- durch eine Spende zur Deckung der entstehenden Kosten.
Geld für Patenschaften und Spenden kann auf folgendes Konto überwiesen werden:
Friedenswoche Minden, Kto.-Nr. 89 400 725 bei der Sparkasse Minden-Lübbecke,
BLZ 490 501 01 (Stichwort "Stolpersteine)
Weitere Informationen erhalten Sie von Ihren persönlichen Ansprechpartnern für das Projekt "Stolpersteine":
- Sabine Schulz (Tel. 0571-63064)
- Hans Langescheid (Tel. 0571-29 309)
- Otto Flender (Tel.0571-829 11 33)
Mehr Informationen unter: